Kostenloser Test

Website auf Barrierefreiheit testen

Wir prüfen Ihre wichtigsten Seiten automatisiert nach WCAG 2.1 AA – dem technischen Maßstab, an dem sich auch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz orientiert – und schicken Ihnen den Bericht mit Ampel-Logik. Kostenlos, unverbindlich, ohne Anmeldung.

Test anfordern

Sie brauchen nur die Adresse Ihrer Website. Wir crawlen die wichtigsten Seiten – Startseite, Kaufstrecke, Kontakt – und prüfen jede einzelne gegen die maschinell prüfbaren Kriterien der WCAG 2.1 AA.

Im Bericht steht, wie viele Verstöße gefunden wurden, welcher Art sie sind, wie schwer sie wiegen und wie viele Elemente betroffen sind – nach Dringlichkeit sortiert.

Was der Test nicht leistet, steht ebenfalls darin. Diese Grenze zu verschweigen wäre der bequemere Weg und der falsche.

An diese Adresse senden wir den Bericht.

Keine Weitergabe an Dritte. Details in der Datenschutzerklärung.

Was der Test prüft

Grundlage ist eine etablierte Open-Source-Prüfengine, die gegen die Erfolgskriterien der WCAG 2.1 Stufe AA arbeitet. Das sind die Befunde, die in unseren eigenen Prüfläufen am häufigsten auftreten:

Die fünf häufigsten Befunde aus 40 geprüften Websites, August 2026
BefundBetroffene WebsitesWas das für Ihre Kundschaft bedeutet
Unzureichender Farbkontrast33 von 40Preise, Hinweise und Beschriftungen sind bei Sehbeeinträchtigung oder in heller Umgebung nicht lesbar.
Links ohne erkennbaren Linktext22 von 40Eine Vorlesesoftware sagt „Link" – ohne zu sagen, wohin er führt.
Bilder ohne Alternativtext12 von 40Produktbilder existieren für blinde Kundschaft schlicht nicht.
Links nur durch Farbe erkennbar9 von 40Wer Farben schlecht unterscheidet, findet den Link im Fließtext nicht.
Zoomen der Seite blockiert7 von 40Auf dem Telefon lässt sich der Text nicht vergrößern.

Stichprobe von 44 Websites mittelständischer Betriebe, davon 40 erreichbar, 189 einzeln geprüfte Seiten. Eigene Messung, keine fremde Statistik. Die vollständige Auswertung steht im Ratgeber: die häufigsten Barrierefreiheits-Fehler.

Vier Handgriffe, mit denen Sie selbst testen

Dafür brauchen Sie kein Werkzeug und keine Vorkenntnisse. Diese vier Prüfungen finden einen erstaunlich großen Teil der Probleme – und Sie können sie in zehn Minuten machen.

  1. Legen Sie die Maus weg

    Bedienen Sie Ihre Kaufstrecke nur mit Tabulator, Pfeiltasten und Eingabetaste – von der Startseite bis zur Bestellbestätigung. Kommen Sie durch? Sehen Sie jederzeit, wo Sie gerade stehen? Bleiben Sie irgendwo hängen, etwa im Cookie-Banner? Wer hier scheitert, scheitert stellvertretend für alle, die keine Maus benutzen können.

  2. Zoomen Sie auf 200 Prozent

    Im Browser mit Strg und Plus (am Mac Befehlstaste und Plus). Überlappt Text? Verschwinden Knöpfe? Muss man seitlich scrollen, um eine Zeile zu Ende zu lesen? Das betrifft nicht nur Menschen mit Sehbeeinträchtigung, sondern jeden, der die Seite auf einem kleinen Bildschirm öffnet.

  3. Schicken Sie ein Formular leer ab

    Steht die Fehlermeldung als Text da – oder nur als roter Rahmen? Sagt sie, was zu tun ist, oder nur, dass etwas falsch ist? Ein roter Rahmen allein ist für Menschen mit Farbsehschwäche keine Information.

  4. Klicken Sie auf die Beschriftung eines Eingabefeldes

    Springt der Cursor in das zugehörige Feld? Wenn nicht, fehlt die Verknüpfung zwischen Beschriftung und Feld – und eine Vorlesesoftware weiß nicht, was in das Feld gehört. Das ist einer der häufigsten Befunde überhaupt und meist in Minuten behoben.

Ausführlicher, mit Codebeispielen: barrierefreie Formulare und Farbkontrast prüfen und korrigieren.

Was ein automatisierter Test nicht kann

Automatisierte Prüfungen decken die maschinell prüfbaren Erfolgskriterien ab. Das ist ein erheblicher Teil – aber nicht alles. Nicht maschinell entscheidbar ist zum Beispiel:

  • ob ein Alternativtext das Bild inhaltlich beschreibt oder nur „Produktbild" sagt,
  • ob die Reihenfolge, in der die Tastatur durch die Seite führt, dem entspricht, was man sieht,
  • ob eine Fehlermeldung verständlich formuliert ist,
  • ob eine Bedienung auch mit einer Vorlesesoftware sinnvoll durchführbar ist.

Für eine vollständige Konformitätsbewertung ist deshalb zusätzlich eine manuelle Prüfung nötig. Das steht so auch in jedem Bericht, den wir verschicken. Wer Ihnen Konformität per Knopfdruck verspricht, verspricht etwas, das ein Werkzeug nicht leisten kann – die US-Handelsbehörde hat 2025 einen Anbieter genau dafür belangt.

Wir sagen deshalb präzise, was wir tun: Wir beheben die messbaren technischen Verstöße nach WCAG 2.1 AA / EN 301 549.

Häufige Fragen zum Test

Ist der Test wirklich kostenlos?

Ja. Sie erhalten den Bericht ohne Kosten und ohne Folgepflichten – kein Abonnement, keine Anmeldung, keine automatische Verlängerung. Wenn Sie danach nichts mehr von uns hören möchten, genügt eine kurze Antwort.

Wie viele Seiten werden geprüft?

Im kostenlosen Test die wichtigsten Seiten Ihres Auftritts, ausgewählt nach einer Prioritäts-Heuristik: Startseite, Kaufstrecke, Kontakt, Pflichtseiten. Bei einem großen Shop ist das eine Stichprobe – auch das steht im Bericht.

Bekomme ich auch die Fundorte im Quelltext?

Im kostenlosen Bericht nicht. Sie erfahren vollständig, was nicht stimmt, wie schwer es wiegt und wie viele Elemente betroffen sind. Die Fundorte und die konkreten Korrekturen sind Teil der kostenpflichtigen Angebote – der Fix-Anleitung für Ihr eigenes Team oder des Fix-Pakets, bei dem wir es selbst umsetzen.

Muss ich Zugangsdaten herausgeben?

Nein. Der Test prüft ausschließlich öffentlich erreichbare Seiten – genau das, was auch Ihre Kundschaft und eine Behörde sehen. Für Bereiche hinter einer Anmeldung bräuchte es einen Zugang, und den holen wir nur ein, wenn Sie uns ausdrücklich beauftragen.

Ist das eine Rechtsberatung?

Nein. Der Bericht ist eine technische Bestandsaufnahme. Ob und wie das BFSG auf Ihr Angebot anwendbar ist, beurteilt im Zweifel eine anwaltliche Beratung. Wir liefern die Messung und die Umsetzung.